Europawahl: Marion Winter und Valerian Thielicke kandidieren für NiederbayernSPD

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Die beiden Kandidaten mit den Delegierten aus dem Landkreis Kelheim, v.l.n.r.: Erwin Huber, Johann Niedermeier, Johanna Werner-Muggendorfer, Heinz Reiche, Marion Winter, Angela Steinberger, Valerian Thielicke, Hans Kolbeck, Doris Lechermann

Am Samstag (25.10.) wurden bei der SPD in Niederbayern bereits die Weichen für die Europawahl gestellt. Die Delegierten wählten für die Wahl am 14. Mai 2014  mit jeweils 89,5 Prozent der Delegiertenstimmen Marion C. Winter aus Arnstorf (Landkreis Rottal-Inn) und den erst 20-jähigen Studenten Valerian Thielicke (Bildmitte) aus Tiefenbach (Landkreis Landshut) zu den Europawahl-Kandidaten.
Beide Kandidaten stellten in kurzen Reden ihre Ziele für eine sozialdemokratische Politik auf europäischer Ebene vor. Valerian Thielicke, der in seiner Heimatgemeinde Vorsitzender des Ortsvereins ist,  prangerte vor allem die soziale Ungerechtigkeit an, die der konservativen Krisenpolitik innewohne. Er warf den europäischen Regierungen vor, durch ihre Politik Vermögen – über Steuergelder – von unten nach oben zu schleusen, um somit die Einlagen und Vermögen der Reichen zu schützen. Der 20-jährige forderte eine rigorose Finanzmarkttransaktionssteuer, damit die Verursacher der Krise künftig für verursachte Schäden aufkommen müssen.
Mit diesen Einnahmen könnte Wachstum gefördert und Investitionen in Bildung, Infrastruktur und die Energiewende getätigt werden. Davon würden alle nachfolgenden Generationen noch lange Zeit profitieren. Zum Abschluss seiner Rede stellte Thielicke klar, dass die SPD eine realistische Alternative und Vision zu der momentanen Krisenpolitik biete. Nur die  SPD könne derzeit die sozialen Errungenschaften in ganz Europa beschützen.
Die SPD-Mitglieder aus dem Landkreis Kelheim, unter ihnen auch Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer gratulierten den beiden Europa-Kandidaten und versprachen, mit ihnen gemeinsam in den kommenden Monaten für die europäische Idee von Frieden, Wohlstand und Freiheit zu werben.