Eröffnung der Wanderausstellung „Schuld und Sühne“

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„Schuld und Sühne“ hat der Arbeitskreis  Labertal als Titel über seine neueste Ausstellung gesetzt, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsarchiv entstanden und noch bis Sonntag, 16. Oktober im evangelischen Pfarrzentrum I.R.R.E.N.E. in Neustadt zu sehen ist.

Im Mittelpunkt stehen die Gewaltverbrechen während des Nationalsozialismus mit Schwerpunkt Bayern. Zwei Tafeln haben die AK-Aktiven  zudem eigens für Niederbayern zusammengestellt.  Ab der kommenden Woche ist die Ausstellung in Geiselhöring, danach in Rottenburg, Straubing und Pfaffenberg zu sehen.

Nicht nur die SPD Landtagsabgeordnete Johanna-Werner-Muggendorfer, die die Ausstellung in Neustadt eröffnete, reagierte „erschreckt und entsetzt,“ auf die Fotos von ausgezehrten und getöteten KZ-Häftlingen und deren Peiniger. Für die Politikerin sind Präsentationen  dieser Art „enorm wichtig, denn wir dürfen diese Grausamkeiten niemals vergessen.“  Jeder müsse sich damit auseinandersetzen, „denn so etwas darf nie mehr passieren.“ Traurige Beispiele liefere allerdings die Aktualität in der Welt, in der in vielen Ländern der Krieg tobe „und die Würde und das Leben der Menschen mit Füßen getreten wird,“ so die SPD-Politikerin.

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